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Projektive Entzerrung der Golden Gate Bridge

Objekte, die man in der Regel auf einem Foto sieht, sind projektiv verzerrt. Hinter dieser Verzerrung steckt eine projektive Transformation, welche man nutzen kann, um die ursprüngliche Form der Objekte zu rekonstruieren.

Um eine projektive Transformation eindeutig zu bestimmen, reichen vier Punktpaare aus. Das sind im Applet die weißen Punkte mit den grünen Pfeilen. Somit sehen wir im orangen Kasten rechts unten die Perspektive, die entsteht, wenn man direkt von der Seite auf die Golden Gate Bridge drauf schaut. Hier kann man nun sehen, wie sich die schwarzen Massen und Strecken verhalten, die das Halteseil der Brücke simulieren. Um die Simulation zu starten, betätigen Sie die Play-Taste links unten. Nun sehen Sie wie sich die Massen verhalten, wenn eine vertikale Schwerkraft (symbolisiert und gesteuert durch den roten Pfeil) auf sie wirkt. Da die Massen mit dem Halteseil der Brücke zum Liegen kommen, können wir im orangen Kasten nun sehen, wie das Halteseil tatsächlich in der Seitenansicht aussehen würde. Dort erkennen wir, dass es die Form einer Parabel hat und nicht eine Kettenlinie ist, wie der ein oder andere vielleicht erwartet hat.

Bitte schalten Sie Java ein, um eine Cinderella-Konstruktion zu sehen.

(Bild von Rich Niewiroski Jr.)